Bono
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Bono is the lead singer of Irish rock band U2 and a well-known activist in the fight against AIDS and extreme poverty. He is the co-founder of ONE and (RED). ONE, with more than 6 million members, is an advocacy organization that pressures governments to support policies that save lives and improve futures in the poorest parts of the world. (RED) works in partnership with some of the world's most iconic brands to raise money and awareness for the fight against AIDS. To date, (RED) has generated more than $275 million for Global Fund programs working to combat AIDS in Africa. Bono has received numerous awards for his music and activism, including 22 Grammys, TIME Magazine’s Person of the Year (with Bill and Melinda Gates), the Legion D’Honneur from the French Government, and an honorary British knighthood.

Entries by Bono

エボラ出血熱は、約束が破られたときに発生する災禍だ

(1) Comments | Posted November 27, 2014 | 3:47 PM

私たちは、エボラ熱の危機の根本的な原因を探らなくてはならない。その危機とは、極度の貧困であり、基本的な医療や医療制度への投資不足だ。

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지켜지지 않은 약속과 에볼라

(0) Comments | Posted November 22, 2014 | 10:39 AM

질병은 다양한 악영향을 인간에게 미치는데 한 가지 공통점이 있다. 즉 우리의 취약점을 노려 이용한다는 것이다.

모든 면에서 우리가 취약한 상황에 직면했다는 사실은 서아프리카에서 발생한 에볼라 사태와 서투른 초기 대응을 보면 알 수 있다. 왜냐하면 이번 감염사태는 단지 빈곤 국가의 빈약한 의료체계 문제만도 아니고 부자 국가들 간의 리더십과 협력체계의 문제만도 아니기...

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Ebola zeigt uns, was passiert, wenn Versprechen gebrochen werden

(0) Comments | Posted November 21, 2014 | 3:50 PM

Krankheiten können die unterschiedlichsten Folgen haben. Die meisten davon sind grausam. Eines aber haben sie alle gemeinsam: Sie suchen unsere Schwachstellen und schlagen dann genau dort zu.

Der Ebola-Ausbruch in Westafrika - und die erste schleppende Reaktion der Weltgemeinschaft - zeigen, wie anfällig wir an allen Fronten sind. Denn der Verlauf dieser Epidemie ist nicht allein ein Versagen der Gesundheitssysteme in den armen Ländern oder das Ergebnis mangelnden Führungswillens und schlechter Koordination bei der Bekämpfung der wohlhabenden Länder. Es ist auch ein Versagen unseres Wertesystems. Wenn die Regierungen weltweit ihre Versprechen gehalten hätten, um extreme Armut und Krankheiten zu bekämpfen, dann hätten die drei am schlimmsten betroffenen Länder heute stärkere Immunsysteme.

Die großen Versprechen, die unsere gewählten Volksvertreter in unserem Namen machen, werden zu unserem großen Verrat, wenn sie nicht eingelöst werden. Ich habe über die Jahre viel Verzweiflung erlebt, aber das Foto von dem einsamen Kind, das in einem Krankenhaus in Monrovia in den eigenen Exkrementen auf dem nackten Betonboden liegt, während sich überforderte Pfleger nicht trauen, es in die Arme zu nehmen und zu trösten, werde ich niemals vergessen.

Ich hatte vergangene Woche begonnen, diesen Beitrag zu schreiben - und beende ihn in einem New Yorker Krankenhaus, in dem ich nach einem heftigen Sturz vom Fahrrad operiert werden musste. Ich werde hier optimal versorgt... und das bei ein paar Knochenbrüchen, die nun wirklich nicht lebensbedrohlich sind. Der Kontrast zu dem besagten Bild aus Monrovia könnte nicht größer und erschütternder sein.

Ebola zeigt uns, was passiert, wenn Versprechen gebrochen werden. Mehr als 14.000 Infizierte, über 5000 Tote. Auch wenn die Zahlen mancherorts sinken, sollten wir uns keine Illusionen machen. Ebola ist ein unnachgiebiger und ausdauernder Gegner. Wenn wir uns abwenden, wenn wir der Bilder überdrüssig werden, dann folgt die Strafe auf dem Fuß. Wie Samantha Power, US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, sagt: Ebola wechselt den Ort und das Aussehen, und unsere Reaktion als Weltgemeinschaft muss sich dem anpassen.

„Weltgemeinschaft" meint in diesem Fall nicht nur die Politik. Jeder steht in der Pflicht, Rechenschaft von der Politik zu fordern - d. h. jeder Bürger, also du und ich. Die Politik-Nerds von ONE haben gerade einen interaktiven „Ebola-Reaktions-Tracker" online gestellt. Der Tracker zeigt, wer welche Versprechen seit dem Ausbruch von Ebola gemacht hat. Und er zeigt, welche der Versprechen eingehalten und welche gebrochen wurden.

Dieser Tracker ist mehr als ein Werkzeug. Er ist eine Waffe. Und noch dazu eine scharfe Waffe - die auf die Politik gerichtet sein sollte.

Aber mal ehrlich: Dass so etwas wie der Ebola-Tracker einen Hype auslöst, ist eher unwahrscheinlich. Matt Damon dürfte das schon eher schaffen. Deshalb gibt es von ONE auch einen Kurzfilm mit Matt Damon, Ben Affleck, Per Mertesacker, Ellie Goulding und Angelique Kidjo - und Ärzten und Pflegern aus Liberia, die vor Ort gegen Ebola kämpfen, und somit die eigentlichen Hauptdarsteller dieses Films und auch die wahren Helden im Kampf gegen Ebola sind. Aus dem Film spricht die leise Wut über die so schleppend angelaufenen Maßnahmen zur Eindämmung von Ebola. Außerdem wird gefordert, dass wir die eigentlichen Ursachen für den Ausbruch analysieren müssen.

Wenn wir unseren Blick auf Ebola richten - sei es mit dem genialen „Africa Stop Ebola"-Projekt , das den Menschen zeigt, wie sich selbst schützen können, mit der Neuauflage von Band Aid 30 oder mit der afrikanischen Version von „We Are the World", von der man munkelt - dann dürfen wir nicht nur kurzfristig denken. Wir müssen auf lange Sicht planen. Es geht nicht nur darum, diese Krise zu beenden, sondern auch darum, die nächste zu verhindern.

Es wäre natürlich ein Verbrechen, den Kampf gegen Ebola zu Lasten der Bekämpfung anderer Krankheiten zu führen. Gavi, die Impfallianz sorgt dafür, dass Kinder in armen Ländern geimpft werden. Bei der Finanzierungskonferenz von Gavi im Januar 2015 in Berlin wird sich zeigen, ob die Weltgemeinschaft begreift, dass die Lösungen für diese Probleme zum großen Teil in unserer Hand liegen und dass sie von wirtschaftlichen Prioritäten bestimmt sind. Aber lassen wir mal das Fachchinesisch, die statistischen Zahlen und die Debatten über Entwicklungszusammenarbeit beiseite: Die Wahrheit ist, dass gezielte Investitionen in Gesundheit wie diese tatsächlich eine Wende einleiten können.

Die tieferen Ursachen der Ebola-Krise - extreme Armut und fehlende Investitionen in elementare Versorgungsleistungen und Gesundheitssysteme - müssen wir als genauso drängend begreifen wie die schockierenden Bilder im Fernsehen.

Songs und aufrüttelnde Video-Botschaften bewirken zwar etwas, können aber nicht die einzige Antwort sein. Es geht auch nicht darum, dass mehr Ärzte und Pfleger nach Westafrika geschickt werden - obwohl das auch wichtig ist - oder darum, dass die reichen Länder ihre Bemühungen ausweiten - obwohl wir auch dafür sorgen müssen. Es geht darum, die strukturellen Ursachen zu beseitigen, die wirklichen Probleme: Armut, Korruption, Ungerechtigkeit. Das ist ein zähes Unterfangen, aber machbar, wenn wir dranbleiben - das hat sich bereits gezeigt.

Seit 1990 ist die extreme Armut um die Hälfte zurückgegangen, und 2030 könnte sie ganz beseitigt sein. Wenn sich die Weltgemeinschaft anstrengt und gezielt zusammenarbeitet, werden nicht nur Ebola und andere tödliche Infektionskrankheiten verschwinden. Dann werden sich mannigfaltige Chancen auftun, werden Staaten verantwortungsvoll geführt, wird die Wirtschaft wachsen und wird sich den heute ärmsten Ländern eine bessere Zukunft eröffnen.

In den kommenden Monaten werden die Vereinten Nationen der Welt einen ersten Ausblick auf die neuen Millennium-Entwicklungsziele geben - die alten Ziele waren in den vergangenen 15 Jahren unsere Messlatte für den Fortschritt im Kampf gegen extreme Armut. Die Ziele für die kommenden 15 Jahre sollen auf einem Gipfel im nächsten Jahr beschlossen werden. Sie werden wieder jede Menge zahlenbasierte Ziele und Schwellen definieren. Was diese Ziele aber wirklich zeigen, sind das Wertesystem unserer Generation und unsere Hoffnungen für die nächste Generation.

Wenn ihr nächstes Jahr das große Trara seht und die pathetischen Reden und die eindringlichen Stimmen von den Politikern hört, die wissen, dass sie Geschichte schreiben (und dies genießen), dann versucht bitte, nicht die Augen zu verdrehen. Versucht stattdessen, euch eine Welt auszumalen, in der Bilder, wie wir sie gerade in Westafrika gesehen haben, wieder schockieren - weil sie so selten sind. Oder besser noch eine Welt, in der es solche Bilder gar nicht mehr gibt.

Ebola hat uns gelehrt, dass unser Wertesystem einen Motivationsschub braucht. Nicht ein Virus ist der eigentliche Bösewicht. Böse ist, wenn gute und durchdachte politische Strategien nicht ausreichend finanziert oder bis zum Ende umgesetzt...

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Ebola è ciò che accade quando s'infrangono le promesse

(1) Comments | Posted November 21, 2014 | 11:28 AM

Le malattie fanno tante cose diverse, tutte tremende, ma c'è una cosa che hanno in comune: trovano i nostri punti deboli e li sfruttano.

L'epidemia di Ebola in Africa Occidentale -- e l'inettitudine della primissima reazione da parte della comunità internazionale -- dimostra quanto siamo fragili, su tutti i fronti....

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Ebola s'épanouit dans les promesses non tenues

(0) Comments | Posted November 21, 2014 | 10:37 AM

Les maladies peuvent avoir des effets divers et variés, tous vicieux, mais elles ont une chose en commun: elles trouvent nos points faibles et les exploitent. L'épidémie d'Ebola en Afrique de l'Ouest -et la réaction inepte du monde dans les premières semaines- montre à quel point nous sommes fragiles sur...

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Ebola is What Happens When Promises Are Broken

(51) Comments | Posted November 20, 2014 | 1:23 PM

Diseases do a lot of different things, all vicious, but there's one thing they've got in common: they find our vulnerabilities and exploit them.

The Ebola outbreak in West Africa -- and the world's inept initial response to it --shows how fragile we are on all fronts. Because the...

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The F Word

(970) Comments | Posted October 4, 2011 | 1:05 AM

I've been known to drop the occasional expletive, but the most offensive F word to me is not the one that goes f***. It's F***** -- the famine happening in Somalia.

Drought, violence and political instability have invited in the grim reaper on a scale we have not seen...

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